Mitmachlabor EMA

 

 

 

                            und Frau Ohl

Warum schwimmt ein Schiff und wie kommt es voran?
 
Dieses Thema wurde mit den Klassen 2 und 3 der Schule Zollenspieker wissenschaftlich und handwerklich in einem EMA Mitmachprojekt umgesetzt.

Zu Beginn erzählten die Kinder von Ihren Erinnerungen aus der „Forscherwerkstatt Luft“ und überlegten, wie das dort erfahrene Wissen zu unserem neuen Thema „Schiff“ passen könnte. Hierzu fiel Ihnen das Boot mit Gummibärchen­besatzung ein, das nicht nur schwimmen, sondern auch tauchen konnte.

Sofort erforschten die Kinder an der Wasserschüssel mit einfachen Materialien, wie z.B. Schlüsseln, Steinen, Holz- und Korkenstücken, welche Materialien schwimmen können und welche sinken. Den Schülerinnen und Schülern war bald klar, dass die ersten Boote vor mehr als 60.000 Jahren aus Holz gebaut wurden, weil Holz leicht ist und auf dem Wasser schwimmen kann.
 

 

Ganz schnell kamen die Kinder zu der Frage, wieso denn die großen Schiffe aus Eisen schwimmen können. Die Vermutung wurde geäußert, dass es etwas mit der eingeschlossenen Luft zu tun haben muss. Da wir Eisen nicht mit der Hand bearbeiten können, wurden unsere nächsten Schiffsmodelle aus Knete angefertigt. Der Wassertest zeigte uns, dass eine Kugel aus Knete nicht schwimmen kann. Mit Geduld und Geschick formten die kleinen Forscher ihr Knetestück zu einem schwimmfähigen kleinen Boot und testeten die Schwimmfähigkeit. Die Schülerinnen und Schüler erkannten, dass ein Zusammenhang zwischen Material und Bauform bestehen muss. Sie fanden heraus: Desto leichter und größer ein Gegenstand ist, desto besser schwimmt er. Schwere Gegenstände müssen eine „große Form“ (Volumen) besitzen, damit Sie schwimmen können. Wasser besitzt Kraft.

Diese Wasserkraft (Auftrieb) galt es mit Hilfe einer Balkenwaage zu zeigen und zu beweisen, dass Wasser schwere Dinge leichter macht.
 
Alle bis dahin gesammelten Erkenntnisse wurden nun beim Bau eines Bootes umgesetzt. Als Material wurde Holz und Styropor gewählt und mit verschiedenen Werkzeugen bearbeitet. Zum Abschluss konnte das selbstgebaute Boot mit eigenem Antrieb auf dem Wasser fahren.

     

 

Es waren sechs spannende Tage, in denen wir viel Spaß hatten und eine Reihe spannender Experimente durchgeführt wurden.
 

Weiter Infos über das Mitmachlabor von Frau Ohl:
http://bergedorf.mitmachlabor-ema.de/